Nikita Bedrin feiert seinen sechsten Saisonsieg und baut seine Führung in der Gesamtwertung weiter aus. Zahlreiche Strafen wegen Track Limits sorgen für Veränderungen im Klassement.
Auch das zweite Rennen der GB3 Championship am Red Bull Ring ging an Meisterschaftsführer Nikita Bedrin. Der VRD-Racing-Pilot ließ der Konkurrenz von der Pole Position aus keine Chance und kontrollierte das Rennen über die gesamte Distanz.
Bedrin lässt nichts anbrennen
Bereits beim Start verteidigte Bedrin seine Führung souverän und setzte sich in den folgenden Runden kontinuierlich vom Feld ab.
Während hinter ihm mehrere spannende Zweikämpfe um die Podiumsplätze entstanden, blieb der Italiener fehlerfrei. Runde für Runde vergrößerte er seinen Vorsprung und überquerte die Ziellinie schließlich mit mehr als drei Sekunden Vorsprung.
Mit seinem sechsten Saisonsieg baut Bedrin seine Führung in der Meisterschaft weiter aus.
Fluxa schnappt sich Rang zwei
Direkt nach dem Start setzte sich Lucas Fluxa an Martin Molnar vorbei und übernahm Platz zwei.
Der Xcel-Motorsport-Pilot verteidigte die Position bis ins Ziel und feierte bereits sein zweites Podium des Wochenendes.
Teamkollege Rowan Campbell-Pilling lag lange auf Podiumskurs, erhielt nach Rennende jedoch eine 15-Sekunden-Strafe wegen wiederholter Verstöße gegen die Track Limits und fiel bis auf Rang acht zurück.
Davon profitierte Maxim Rehm. Der Rodin-Pilot setzte sich in der Schlussphase in einem teaminternen Duell gegen Martin Molnar durch und erbte nach der Strafe den dritten Platz.
Spannender Kampf zwischen Pulling und Gonzalez
Auch im Kampf um Platz fünf wurde den Zuschauern einiges geboten.
Patricio Gonzalez und Abbi Pulling lieferten sich über viele Runden ein enges Duell. Pulling versuchte mehrfach, den Mexikaner außen zu überholen und nutzte dabei immer wieder den DRS-Vorteil, doch Gonzalez verteidigte seine Position bis zur Ziellinie.
Am Ende belegte Gonzalez Rang fünf, Pulling folgte nur acht Zehntelsekunden dahinter auf Platz sechs.
Track Limits entscheiden das Rennen mit
Neben den Zweikämpfen sorgten vor allem die zahlreichen Strafen wegen Überschreitens der Streckenbegrenzungen für Gesprächsstoff.
Insgesamt wurden mehrere Fahrer nachträglich mit Zeitstrafen belegt. Besonders hart traf es Deagen Fairclough und Jacob Micallef, die aufgrund nicht angetretener Drive-Through-Strafen jeweils 30 Sekunden auf ihre Rennzeit erhielten und weit zurückfielen.
Auch Leon Wilson erhielt eine entsprechende Strafe, während mehrere weitere Fahrer Zeitstrafen wegen Track-Limits-Verstößen hinnehmen mussten.
Entscheidung fällt im Reverse-Grid-Rennen
Mit zwei Siegen aus zwei Rennen reist Nikita Bedrin als klarer Favorit in das abschließende Reverse-Grid-Rennen am Sonntagnachmittag.
Dort dürfte der Meisterschaftsführer allerdings deutlich weiter hinten starten und sich erneut durchs Feld kämpfen müssen. Für Lucas Fluxa, Maxim Rehm und Abbi Pulling bietet sich damit die Chance, den Dominator des Wochenendes noch einmal herauszufordern.
